Am kommenden Donnerstag, den 28. Januar findet um 17 Uhr c.t. der nächste Stammtisch im Summa Cum Laude (Unicenter) statt. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich hierzu eingeladen!
Der RCDS Bochum erreichte bei den Wahlen zum Studentenparlament insgesamt 922 Stimmen und ist damit knapp hinter der Linken Liste die drittstärkste Kraft im Parlament. Mit einem Stimmenzuwachs von knapp 300 Stimmen im Vergleich zum Vorjahr konnte der RCDS noch vor der GHG den größten Stimmzuwachs verbuchen. Damit ist er neben den RUB-Piraten und der GHG der große Wahlsieger!
Leider hat sich dieses tolle Ergebnis nicht in einem zusätzlichen Sitz niedergeschlagen, was an der gestiegenen Wahlbeteiligung und vor allem an dem neuen Stizverteilungssystem liegt. Der RCDS ist weiterhin mit 5 Parlamentariern im StuPa vertreten und damit mit Abstand stärkste Oppositionskraft. Die AStA-Listen konnten sich gerade so nochmal über die Ziellinie retten. Die Alternative Liste verlor einen Sitz (jetzt noch 4), die Linke Liste zwei Sitze (jetzt noch 6). Diese Ergebnisse zeigen, das die Politik der AStA-Listen immer mehr auf Ablehnung stößt. Der RCDS wird seine Rolle als stärkste Oppositionskraft ernst nehmen und den geschwächten AStA noch kritischer begleiten als zuletzt.
Wir bedanken uns bei allen Wählern für ihre Stimme und bei allen Helfern und Unterstützern für ihre tolle Arbeit. DANKE FÜR EUER VERTRAUEN!
Am Donnerstag demolierten 3 vermummte Täter den Streifenwagen der Bochumer Kult-Polizisten Toto und Harry. Ein Bericht der Ruhr Nachrichten zu dem Vorfall findet sich hier.
Es ist nicht auszuschließen, dass der Vorfall in Zusammenhang mit dem Bildungsstreik steht. Der ASTA-Vorsitzende Karsten Finke schloss auch nicht aus, dass es sich bei den Tätern um Studenten gehandelt habe. Finke nahm die Täter sogar noch indirekt in Schutz, indem er klarstellte, dass für ihn “Polizisten auf dem Campus nicht akzeptabel” seien.
Dies zeigt wieder nur zu deutlich, dass der derzeitige Linksaußen-ASTA nicht Willens ist, Vandalismus in dieser Form zu unterbinden oder auch nur in einer angemessenen Schärfe zu verurteilen.
Erteilt deshalb Lili, al, GHG und SWIB eine Absage und gebt eure Stimme bei der SP-Wahl dem RCDS, Liste 3.
Kritisieren: Ja! Vandalismus: Nein!
In der Woche vom 18. - 22. Januar stehen die diesjährigen Wahlen zum Studentenparlament an. Natürlich tritt auch der RCDS Bochum wieder an, diesmal mit der Listennummer 3. Wir stehen auch dieses Jahr für eine konstruktive, transparente und kompetente studentische Vertretung!
Was wird überhaupt gewählt?
Ihr wählt eure Vertreter für das Studentenparlament. Dieses wählt und knotrolliert den ASTA, der quasi so etwas wie die Regierung der Studenten ist. Der ASTA ist für eine Vielzahl von Kultur-, Sport- und Servicetätigkeiten verantwortlich. Er verfügt über einen Jahreshaushalt von über 1 Mio. Euro, welchen er asu den ASTA-Beiträgen bekommt, die ihr mit eurem Sozialbeitrag in jedem Semester zahlt. Es ist also EUER Geld, über welches im SP und im ASTA entschieden wird!
Wie wähle ich?
Wählen gehen ist an sich ganz einfach. In der Cafeteria eures Erstfaches werden in der Wahlwoche Wahlurnen aufgestellt. Ihr müsst einfach zu den Wahlhelfern gehen, euren Studiausweis vorzeigen und schon bekommt ihr den Wahlzettel. Auf diesem mach ihr ein Kreuz bei einem Kanditen von einer der antretenden Listen (natürlich beim RCDS
). Fertig! So einfach ist das, und es dauert auch nicht lange.
Also: Entscheidet vom 18. - 22. Januar 2010 über die Zusammensetzung des neuen Studentenparlaments und über die Verwendung euer Gelder. Geht wählen!
Seit Dienstag Abend ist es soweit: auch an der RUB wurde ein Hörsaal von linken Demonstranten besetzt. Dies taten sie “um ihrem Protest Nachdruck zu verleihen”. Was vom Bildungsstreik in seiner jetzigen Form zu halten ist, nun ja…, das haben wir ja schon erklärt.
Was die Besetzung des größten Hörsaals der RUB, das HZO 10, bringt? Zum ersten, für alle unübersehbar, ein mit Grafittis beschmiertes Hörsaalzentrum Ost. Zusätzlich brachte es verstörte Erstsemester, die eigentlich nur zu ihrer Vorlesung wollten, die dann aufgrund der Besetzung nicht stattfand. Bildung durch Blockade von Lehrveranstaltungen? Ziemlich kontraproduktiv…
Ein Blick ins HZO 10 (so gegen 14 Uhr) zeigt 10 - 20 Demonstranten und ein paar Studis die sich das ganze amüsiert ansehen, dann aber auch sofort wieder verschwinden. Achja, und nicht zu vergessen der “Merchandise - Stand”: T - Shirt “Bildungsstreik 2009″ für 10 €.



Seit letzter Woche hat der bundesweite Bildungsstreik an den deutschen Universitäten begonnen. In der kommenden soll nun auch unter der Führung von linksradikalen Organisationen der Protest gegen Missstände in dem deutschen Bildungssystem in Bochum stattfinden. Neben den Studierenden sind auch Auszubildende und Schüler aufgefordert sich an der Protestaktion zu beteiligen.
Wie bereits in der vergangenen Woche durch die Besetzung der Hörsäle an der TU Dresden, der Uni Tübingen oder der Akademie der bildenden Künste in München etc. deutlich wurde, kommt es durch den Bildungsstreik zur Behinderungen für alle Studierende: Studenten können nicht mehr ihre Vorlesungen besuchen und haben somit den Stoff selbständig zu wiederholen. Blockierte Gebäude müssen von der Polizei geräumt werden, wobei es zu Krawall seitens der Besetzer kommen kann. Zudem sind die aufkommenden Kosten für Polizeieinsätze, aber auch für die Flyer, T-shirts und Plakate zum Aufruf zum Bildungsstreik von allen Studenten zu tragen.
Außerdem zeigten die vergangenen Blockaden, dass sich an diesen Aktionen viele Studenten beteiligen, die überhaupt nicht wissen, wofür sie sich einsetzten. Denn viele Forderungen der Studenten werden bereits durch die Koalitionsvereinbarungen zwischen CDU/CSU und der FDP hinfällig. Daher „Engagier’ dich – Streik nicht“!
Bereits im Juni diesen Jahres rief der RCDS-Bochum erfolgreich die Studenten der RUB unter dem Motto „Engagier’ dich – Streik nicht!“ auf, sich nicht an einem Streik zu beteiligen, sondern lieber über den Diskurs die bestehenden Probleme anzugehen.
Denn der Bildungsstreik wird wie immer von Gruppierungen organisiert, die sich als pseudo-demokratische Initiatoren herausgestellt und ihre Wurzeln in der extrem-linken bzw. in der linksradikalen Szene haben. Unter anderem finden sich unter den Unterstützern neben „Die Piraten“, „Die Linke-SDS“, deren Parteiköpfe der SED-Fraktion entstammen, sowie „Linksjugend“-Verbände, auch die „Assoziation Marxistischer Studierender“, die „Freie Uni Bochum“, deren Mitglieder sich auf Kosten der Bochumer Studierenden im Querforum einnisteten, unnötige und für die Studierenden kostensipielige Feuerwehreinsätze verursachten sowie in der Mensa mit Gratis-Gutscheinen des AKAFÖs speisten, die „REVOLUTION – unabhängige Jugendorganisation“, die „Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend“ sowie die „SAV – Sozialistische Alternative“.
Diese einseitig, links-fixierten Verbände können die Interessen und Ansichten der gesamten nordrhein-westfälischen bzw. deutschen Schüler- und Studentenschaft nicht vertreten!Denn der Protest folgt keiner ernsthaften Zielsetzung und arbeitet damit auch nicht konstruktiv an der Verbesserung des deutschen Bildungssystems.
Durch inhaltsloses Geplänkel und der Forderung nach einer Abschaffung von Bachelor- und Masterstudiengängen in der derzeitigen Form“ kann keine sinnvolle Verbesserung des Bildungssystems erzielt werden! Zwar ist das derzeitige System der Abschlüsse noch nicht ausreichend und zu unser aller Zufriedenheit entwickelt, aber eine generelle Abschaffung der Bachelor- und Masterstudiengänge würde ein Rückschritt in der zukunftsweisenden Bildungspolitik unseres Landes bedeuten. Ratsamer wäre an dieser Stelle eher eine konstruktive Problemanalyse und –behebung in dem Entwicklungsprozess dieser Studiengänge.
Zudem ist es eine Frechheit, dass viele teilnehmende ASTen Gelder für den Bildungsstreik bereitstellen. Dieses Geld ist das Geld aller Studierenden und sollte lieber für den Service vor Ort ausgegeben werden.
Deshalb schließ dich uns an: Bildungsstreik 2009 – wir sind nicht dabei!
Der RCDS Bochum gratuliert dem Bochumer Bundestagsabgeordneten Norbert Lammert herzlich zu seiner erfolgreichen Wiederwahl zum Präsidenten des Deutschen Bundestags.
Am 23. Juli hat der Senat der Ruhr-Universität weitere Ausnahmeregelungen für die Befreiung Bochumer Studenten beschlossen. Demnach können nun schwangere Studentinnen, Eltern und Mitarbeiter bei „Studienkreis Film“, „Videofestival“, „Theaterfestival megafon“ und „CT – Das Radio“ eine Freistellung innerhalb der Rückmeldefrist über Rubicon beantragen. Zur Begrenzung der Fachschaftsräte (FSR) wurde eine „20 + 1“-Regelung verabschiedet.
Der RCDS hatte bereits in diesem Semester zusammen mit der Liste der Naturwissenschaften (NaWi) einen Änderungsantrag im StuPa eingebracht, nachdem die Befreiung von Fachschaftsmitgliedern auf 20 Studenten plus jeweils 1% der Studenten des jeweiligen Fachbereichs zu begrenzen ist. Dadurch sollte eine willkürliche Befreiung von den Studienbeiträgen, wie sie bspw. bei den Theaterwissenschaften stattgefunden hatte, indem durch die FSR kurzerhand 200 Studenten von der Betragspflicht freigestellt wurden, verhindert werden.
Diesen Forderungen von RCDS und NaWi ist der Senat nun nachgekommen. Ab dem Wintersemester 2009/2010 gilt die „20 + 1“-Regelung. D.h. dass ab dem kommenden Semester auf jeden Fall 20 Fachschaftsmitglieder pro Fachschaft von den Studienbeiträgen entlastet werden können. Wenn mehr als 500 Studenten für ein Fach eingeschrieben sind, besteht außerdem die Möglichkeit, pro 100 weitere Studenten des Faches noch eine Befreiung für ein Fachschaftsmitglied zu beantragen. Damit setzt der Senat der zahlenmäßig willkürlichen Ernennung und Besetzung der Fachschaftsräte an der RUB deutliche Grenzen.
Weiterhin begrüßt der RCDS den Beschluss des Senats, nachdem beide Elternteile sowie Geschwister von den Studienbeträgen zu befreien sind. „Wir freuen uns um so mehr, dass unseren Forderungen, wenn auch in abgeänderter Form, durch den Senat nun nachgekommen wurde“, so der Fraktionsvorsitzende des RCDS, Christopher Tjardes. „Vor allem ist es aber als positiv anzusehen, dass sich die studentischen Vertreter im Senat unserer Idee angeschlossen haben. Denn eine weitere finanzielle Belastung für werdende oder bereits seiende Eltern ist in jeder Hinsicht zu vermeiden.“
Gleichzeitig ließ eine Reaktion durch die FRS nicht lange auf sich warten. In der Nacht vom 23. auf den 24. Juli wurden Fensterscheiben der Universitätsverwaltung eingeschmissen. Zu dieser Tat bekannte sich die „Autonome Fachschafts Initiative“ in einem offenen Brief an den Rektor und den Senat der Ruhr-Universität Bochum. Die Begründung für diese Gewaltbereitschaft und Zerstörung liegt in der Beschränkung der Freistellung der FSR: „Dieses asoziale Verhalten kotzt uns an und wir haben verhältnismäßig darauf reagiert. An der RUB kann und wird es keinen sozialen Frieden mit Studiengebühren geben.“ Fakt ist, dass diese „verhältnismäßig[e]“ Reaktion einiger weniger sicherlich weder das Rektorat noch den Senat zu einer Kürzung der Studienbeiträge erweichen wird. Fraglich bleibt zudem, ob nicht wieder die gesamte Studentenschaft für die Zerstörungswut einer kleinen Gruppe zur Kasse gebeten wird. Also wer ist jetzt hier „asozial“?
Am Mittwoch, den 17. Juni 2009 hat die AStA-Koalition aus Linker Liste, Alternativer Liste, Grüner Hochschulgruppe und Schöner Wohnen in Bochum die Erhöhung des AStA-Beitrages um mehr als 16% angekündigt.
Trotz eindringlichen Nachfragens seitens der größten Oppositionsliste im Studierendenparlament, konnte die AStA-Fraktion den RCDS-Abgeordneten keine eindeutigen Gründe für die Erhöhung des Semesterbeitrages nennen. Bereits zu Beginn des Semesters haben Linker Liste, Alternativer Liste, Grüne Hochschulgruppe und Schöner Wohnen in Bochum mit der Vorlegung des AStA-Haushaltes 2009 eine dringende Anhebung des Sozialbeitrages zu Gunsten eines ausgeglichenen Haushaltes gefordert. Die damals von der AStA-Koalition intendierte Erhöhung des AStA-Beitrages um 1€ wurde bereits vom RCDS als Ausbeutung der Studentenschaft aufgefasst. Denn zu diesem Zeitpunkt war die Juso-Mensaparty bereits abgezahlt. Somit hätte der bereits 2008 von der AStA-Koalition erhöhte Semesterbeitrag stark auf das Niveau gesenkt werden können, das der RCDS zu seiner AStA-Zeit beschlossen hatte. Dafür wurden dann lieber die Nettoausgaben für AStA-Referenten um 15.000€ erhöht. Frechheit! Nun hat die AStA-Koalition am Mittwoch noch eins draufgesetzt und die veranschlagte Erhöhung kurzer Hand verdoppelt.
Am Dienstag, den 9. Juni finden an der RUB die Wahlen zu den Fakultätsräten und zum Senat statt. Zwischen 9h00 und 15h00 können die Studierenden der RUB ihre studentischen Vertreter in den Fakultätsrat und den Senat wählen.
Die Fakultätsräte setzen sich aus den Entsandten der verschiedenen Fachbereiche zusammen. Als wichtigstes Gremium einer Fakultät ist der Fakultätsrat für die Organisation und Planung der Lehre und Forschung in den verschiedenen Studienfächern verantwortlich. Die RUB besteht insgesamt aus 20 Fakultäten. Jeder Fakultätsrat setzt sich neben Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern etc. auch aus drei Studierenden zusammen, die am kommenden Dienstag von den Studis der jeweiligen Fakultät gewählt werden können.
Gleichzeitig findet am 9. Juni 2009 die Wahl der studentischen Vertreter für die Senatsfraktion statt. Als zentrales, exekutives Gremium trifft der Senat Entscheidungen über Forschung und Studium an der gesamten Hochschule. Neben den 21 Sitzen für Professoren, Hochschullehrer und wissenschaftliche Mitarbeiter werden auch 4 Sitze von Studierenden der RUB besetzt. Auch wenn das Mitspracherecht im Verhältnis 4 zu 21 vermeintlich gering erscheint, so bietet der Senat den Studenten dennoch die Möglichkeit, ihre Interessen vor den anderen Sitzungsmitgliedern kundzutun.
Der RCDS stellt zusammen mit der LHG auf der Liste Demokratische Liste – RCDS/LHG Kandidaten für den Fakultätsrat der Juristischen Fakultät und für den Senat zur Wahl.
Wir setzten uns ein für:
- Eine sinnvolle Verwendung der Studienbeiträge
- Einen konstruktiven Dialog mit den Professoren bezüglich der Höhe der Beiträge
- Einen Kurs der nicht auf Blockade und Protest fußt
- Eine Studentenvertretung die ALLE Studierenden vertritt und nicht nur die Klientel am linken Rand
Also geh zur Wahl! Durch deine Wahlbeteiligung nimmst du aktiv an der Hochschulpolitik teil und legst fest, in welche Richtung diese verlaufen soll. Ständiges Rumjammern und Meckern bringt nichts. Setze dich selber für eine zukunftsorientierte, freiheitlich-demokratische Hochschulpolitik ein. Denn letztlich gilt: Wer nicht wählen geht, ist selber schuld!